Preis: 46,00 €
Detailinformationen
Leichter Kreuzer von 6.056 Standard- und 6.990 ts Einsatzverdrängung. Länge über Alles 155,1 m, Breite 14,30 m, Tiefgang 5,80 m, Antrieb: 2 Satz Dampfturbinen von Brown Boverie & Cie., 10 Dampfkessel mit Ölfeuerung, Leistung 46.500 PS, 2 Schrauben, Geschwindigkeit 29 kn, Fahrbereich 6700 sm bei 12kn, Bewaffnung: 8 x 15cm, 3 x 8,8 cm Flak, 2 x 3,7 cm FlaMK, 6 später bis 20 x 2 cm FlaMK, 4 TR-Rohre 53,3 cm, Panzerung: Deck 20 - 40 mm, Schotten 15 - 20 mm, Panzergürtel 50mm, Kommandoturm 100 mm, Besatzung: 474 Mann + 162 Seekadetten, 1940 582 Mann.
Das Modell stellt den Zustand der Emden von 1939 dar. Die Grundlackierung ist komplett grau. Bemalt sind die Geschützausläufe, der Innenraum der Beiboote und die Ausgänge der Schornsteine. Zusätzlich enthält das Modell eine aufwendige Tarnbemalung. Weitere hochwertigere Ausführungen des Modells erkennen Sie an den zusätzlichen Buchstaben (S,T,X,V,VR) am Ende der Artikelnummer.
In der Reichsmarinewerft Wilhelmhaven in Bau. Kiellegung am 08.12.1921, Stapellauf 07.01.1925, Indienststellung 15.10.1925. Der Linienriß des Kreuzers orientierte sich an der Cöln-Klasse, den letzten in der kaiserlichen Marine gebauten Kreuzern. Ursprünglich mit acht 15-cm Geschützen in vier Zwillingslafetten vorgesehen konnte diese nicht gebaut werden, da der Versailler Vertrag die Entwicklung neuer Waffensysteme untersagte. Durch die Einzelgeschütze ergab sich daher ein Erscheinungsbild ähnlich ihrer Vorgänger.Sie war als Schulschiff vorgesehen und fuhr bis 1939 als Kadettenschulschiff für die Kriegsmarine. Am 4. September 1939 wurde die Emden in Wilhelmshaven durch einen Bomber am Vorschiff beschädigt. Dabei gab es 9 Tote, die ersten Gefallenen der Kriegsmarine im zweiten Weltkrieg. Es erfolgte im April 1940 ein Einsatz im Rahmen der Weserübung bei dem Herrestruppen in Oslo abgesetzt wurden. Danach erfolgte wieder der Einsatz als Schulschiff. Sie unterstützte im September 1941 ein Landungsunternehmen auf den Baltischen Inseln. Im Dezember 1944 lief Sie zur Überholung in Königsberg ein. Aufgrund der Annährung der Roten Armee erhielt Sie am 23.01.2045 den Auslaufbefehl. An Bord die Särge Hindenburgs und seiner Gattin. Am 09./10. April 1945 wurde sie in Kiel, im Rahmen der Fortführung der Überholung, durch Bombentreffer schwer beschädigt. Sie wurde in die Heikendorfer Bucht auf Grund gesetzt. Am 03. Mai 1945 erfolgte die Sprengung der Emden, ihre Reste wurden 1949 abgebrochen.

